|
|
I. Ziele
Schülerinnen und Schüler sollen im Sinne einer besseren Berufsorientierung befähigt werden, in sinnvoller Weise Entscheidungen über ihren weiteren Ausbildungs-, Studien- und Berufsweg zu treffen. Dabei sollen sie ihre individuellen Wünsche und Fähigkeiten unter Berücksichtigung der Gegebenheiten und Entwicklungen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes reflektieren.Schülerinnen und Schüler sollen zur Ausbildungsreife geführt werden. Sie gelten als ausbildungsreif, wenn sie allgemeine Kompetenzen einer Bildungs- und Arbeitsfähigkeit soweit erfüllen, dass die Voraussetzungen für den Einstieg in die berufliche Ausbildung gegeben sind und ein erfolgreicher Abschluss der Ausbildung erwartet werden kann.
2. Informationen zur Berufswahl
Über folgende Adressen gelangt Ihr zu der Seite der Agentur für Arbeit: Hier habt ihr die Möglichkeit, euch über freie Ausbildungsplätze zu informieren: www.ausbildungsplatz-aktuell.de AUBI-plus. regionale
Ausbildungsbörse. Klasse 8
a) Vorbereitung Besprechung verschiedener Wirtschafts- und Beschäftigungsbereiche im Politikunterricht Auswahl der Betriebe durch die Schüler Planung, Durchführung und Auswertung der Erkundung durch die Klassen- bzw. Politiklehrer b) Projekttag: Betriebserkundung (12.07.2010) Betreuung durch die Klassen- bzw. Politiklehrer Betriebe: Eon, WAGO, Wasserschifffahrtsamt, Kurklinik Bad Hopfenberg, Kindertagesstätte Lahde, BASF, Volksbank Petershagen, Sparkasse Minden-Lübbecke
(gefördert durch die Stiftung Partner für Schule NRW)
Klasse 9a) Thema Berufswahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Einstellungstest in den Fächern Deutsch und Berufswahlvorbereitung b) Informations- und Beratungsabend für Schülerinnen, Schüler und Eltern der Klassen 9/10
c) Sprechstunden des Berufsberaters in der Schule d) Bewerbungstraining in Klasse 10 (AOK) (05.07. – 09.07. 2010)
III. Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit
a) Koordination der Berufsberatung mit Ablaufplan und Vertrag (nach Richtlinien der Rahmenvereinbarung zur Berufsorientierung an Schulen)b) Vorstellung des Berufsberaters in jeder 9. Klasse am Anfang eines Schuljahres c) Einführung in die Arbeit mit den Internet-Portalen der Agentur für Arbeit d) Beratung durch den Berufsberater § Einzelgespräche § Gruppenberatung § Beratung an den Elternsprechtagen
IV. Berufsorientierungsbüro (BOB) Die Einrichtung des Berufsorientierungsbüros erfolgt durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Partner für Schule NRW. Mit dem Berufsorientierungsbüro soll an unserer Schule eine zentrale Anlaufstelle für Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler geschaffen werden. Durch Maßnahmen verschiedenster Art werden Schülerinnen und Schüler in ihrer Berufs- und Lebensplanung unterstützt. Das Berufsorientierungsbüro übernimmt somit die Funktionen eines Informations-, Kommunikations- und Beratungszentrums.
Im Berufsorientierungsbüro soll den Schülerinnen und Schülern ein Informationsangebot zum Thema Berufs- und Studienwahl angeboten werden. Hier werden Informationen seitens der Agentur für Arbeit und weiterer Institutionen ebenso angeboten wie Literatur zum Thema Bewerbung und Berufsplanung. Dazu gibt es Informationen zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen in der Region. Die PC-Nutzung dient der Vereinfachung, Praktikums- und Ausbildungsplätze zu finden, dadurch soll die eigenständige Suche nach einem passenden Berufsfeld, geeigneten Unternehmen oder Betrieben ermöglicht werden. Im Berufsorientierungsbüro werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur durch die Lehrkräfte individuell zu Fragen der Berufsplanung beraten, das Büro soll auch von den Berufsberatern der Agentur für Arbeit und anderen beauftragten Personen genutzt werden.
Geplante Maßnahmen für das 1.Halbjahr 2010/2011 (Termine siehe unten!)
1. Einführung des Berufswahlpasses (in Zusammenarbeit mit der VHS Minden) a) Ziele: Der Berufswahlpass ist ein flexibel handhabbares Instrument der Berufswahlorientierung. Die Schülerinnen und Schüler werden über die Handhabung des BWP informiert und ihnen wird damit die Gelegenheit gegeben, die Berufsorientierung als einen selbstzusteuernden Prozess zu verstehen, den niemand anderes für sie durchlaufen kann. Durch den Einsatz von Experten aus der Wirtschaft wird anhand biografischer Darstellungen die Notwendigkeit der Berufsorientierung betont und den Jugendlichen Mut gemacht, die eigene Zukunft in die Hände zu nehmen. Der BWP wird den Eltern auf einem Elternabend vorgestellt.
b) Inhalte: § Darstellung des BWP § Vorstellung des Experten und seines BO-Prozesses § Wunschvorstellungen für die Zukunft § Nutzungsmöglichkeiten des BWP für Schüler § Notwendigkeit von Berufsorientierung § Unterstützungsmöglichkeiten im Berufswahlprozess
2. Etikette-Regeln für Bewerber a) Ziele: Viele Jugendliche, deren schriftliche Bewerbung durchaus ansprechend gestaltet ist, verbauen sich die Chance auf einen Ausbildungsplatz im Vorstellungsgespräch. Es gibt einige typische fehler, die größtenteils bereits im Vorfeld vermeidbar sind. Auch wenn es sich auf den ersten Blick nur um unscheinbare Kleinigkeiten handeln mag, sollten sie den Schülerinnen und Schüler sichtbar gemacht werden. Es geht nicht so sehr um die inhaltlichen Aspekte einer Bewerbung, sondern stärker um den äußeren Auftritt, den angebrachten Kleidungsstil, das gesellschaftlich anerkannte Benehmen, aber auch um das Halten des Blickkontaktes oder die richtige Sitzhaltung. Mit Rollenspielen und Gruppenfeedback erhalten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, akzeptables Verhalten kennen zu lernen und einzuüben.
b) Inhalte: § Angemessene Kleidung § Einsatz von Körpersprache § Mimik und Blickkontakt § Knigge für den Beruf § Kommunikation in der Bewerbung
3. BIZ-Besuch (Agentur für Arbeit in Herford)
Ziele: Informationsbeschaffung über verschieden Berufswege in direktem Kontakt mit Experten Berufswunschspektrum der Schülerinnen und Schüler auf passende Berufe ausrichten Bewerbungsverfahren und –anforderungen kennen lernen Besuch der Berufsbildungsmesse Go@future
TERMINE: Berufswahlvorbereitung Schuljahr 2010/2011
1. Halbjahr 20.09. 1./2. Std. 9c/9d Vorstellung des Berufsberaters (Herr Remmert, Agentur für Arbeit)
21.09. 3./4. Std. 9a Einführung Berufswahlpass (Frau Griese-Pelikan, VHS Minden) 21.09. 19.00 (Aula) Informationen zum Berufswahlpass für Eltern der 9. Klassen (Frau Griese-Pelikan)
22.09. 5./6.Std. 9d Einführung Berufswahlpass (Frau Griese-Pelikan)
23.09. 5./6.Std. 9b Einführung Berufswahlpass (Frau Griese-Pelikan)
23.09. 4./5 Std. 9a/9b Vorstellung des Berufsberaters (Herr Remmert)
24.09. 3./4.Std. 9c Einführung Berufswahlpass (Frau Griese-Pelikan)
30.09. BIZ-Besuch Agentur für Arbeit Herford 9c/9d 07.10. BIZ-Besuch Agentur für Arbeit Herford 9a/9b
27.10. Berufsberatung für Klasse 9/10 durch Herrn Remmert 25.11. Berufsberatung im Rahmen des Elternsprechtages
17.01. Berufsberatung für Klasse 9/10 durch Herrn Remmert
18.01. 19.00 (Aula) Informationsveranstaltung der weiterführenden Schulen und ausgewählter Betriebe für Schüler/innen und Eltern der Klassen 9/10
2. Halbjahr 2010/2011
Praktikum Klasse 9: 07.03.2011 – 25.03.2011
|