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Konzept der Ergänzungsstunden in den Jahrgängen 5 - 7 Klasse 5/6: D, M, E Um der Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, bemühen wir uns um einen differenzierenden Unterricht, der den Spielraum zwischen Fordern und Fördern wahrnimmt. Da die Lernvoraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler am Anfang der fünften Klasse erfahrungsgemäß unterschiedlich sind, liegt ein Schwerpunkt der Erprobungsstufe auf dem Unterricht in den drei Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Aus diesem Grund werden diese drei Fächer in den Klassen 5 und 6 fünfstündig unterrichtet, vier Stunden im Klassenverband und eine Stunde in einer leistungshomogenen Gruppe. In dieser zusätzlichen fünften Hauptfachstunde heben wir den Klassenverband auf und teilen die Klasse in eine Forder- und Fördergruppe ein. Mit dieser Teilung nach Leistungsstärke versuchen wir Schwierigkeiten zu beheben, Lernrückstände auszugleichen oder auch Stärken besonders zu fördern. Dort, wo Stärken erkannt werden, fordern wir diese heraus und bieten Hilfen an, wenn Schwierigkeiten behoben werden müssen.
Klasse 7: Erweiterung der Medienkompetenz Vermittlung von Grundkenntnissen in der Textverarbeitung (Word), in der Tabellenkalkulation (Excel) und Präsentation (Power Point) Organisation: 1 Wochenstunde, Trennung der Klassen in Jungen- und Mädchengruppen Die Mädchen werden durch eine weibliche und die Jungen durch eine männliche Lehrkraft unterrichtet. Da die Schule mittlerweile über 2 PC-Räume verfügt, ist dies auch organisatorisch umsetzbar.
80,6 Prozent der Mädchen und 79,4 Prozent der Jungen in der Altersgruppe zwischen 11 und 14 Jahren haben einen eigenen Computer. Zehn Prozent der Jungen stuft eine Berliner Studie als exzessive Computernutzer ein. Mädchen sind hier weniger gefährdet. Die Nutzung des PC beschränkt sich hauptsächlich auf Computerspiele (Onlinespiele), Konsumieren von Musik und Videos und vor allem die Nutzung von Kommunikationsforen (Chatten). Mit Textverarbeitungs- bzw. Tabellenkalkulationsprogrammen, die auf den privaten PC´s installiert sind, können die Jugendlichen meist nicht umgehen. Diese Grundkenntnisse sollen im Unterricht vermittelt werden. Zugang und Einstellung von Mädchen und Jungen zum Thema Computer unterscheiden sich deutlich.Die Motivation zur Arbeit am Computer ist bei Mädchen und Jungen gleich groß. Mädchen engagieren sich ebenso sehr wie Jungen, wenn sie die Programme interessieren oder wenn Kooperation statt Wettbewerb ermöglicht wird. Ein deutlicher Unterschied wird aber auch schon aus der Grundschule berichtet: Wenn zum gemeinsamen Spielen oder Arbeiten am Computer nur ausnahmsweise ein Gerät zur Verfügung steht, besetzen die Jungen "mit raumgreifender Selbstverständlichkeit" die vorderen Plätze vor dem Bildschirm, während die Mädchen sich zunächst im Hintergrund halten und anschließend ihre Ansprüche bei Erwachsenen einklagen. Von klein auf gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei den von Jungen und Mädchen bevorzugten Inhalten. Jungen suchen beim Fernsehen, bei Hörkassetten und auch beim Spielen am PC eher "Action" und "Kampf". Mädchen bewerten soziale Themen und Möglichkeiten der Kooperation deutlich höher. Die falsche Annahme, dass Mädchen weniger technisches Verständnis haben, führt zu einer Dominanz der Jungen in gemischten Gruppen und dazu, dass Mädchen sich zurückhalten. Aus diesem Grund werden die Lerngruppen getrennt. Themen: WORD - Zeichen- und Absatzformate (Gestalten von Texten) - Tabellen und Tabulatoren - Rahmen, Linien, Aufzählungszeichen - Graphiken einfügen und bearbeiten - Wordart, Zeichnen EXCEL - Einfache Berechnungen - Diagramme - Anwendungen aus dem Mathematikunterricht (siehe Lehrbuch, Kl. 7) POWER POINT - Folien erstellen - Präsentation einrichten - Vorbereiten von Referaten mit PP
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