Sabarkantha
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   v.l. n. r. : C. Haber, Father Peter, P. Wilson, M. Schaper

Ein Hauch von Indien in der Realschule Lahde

Besuch in Lahde am 21.09.2011

 „In Lahde bin ich schon zum vierten Mal“, antwortet Peter, Priester aus Sabarkantha den Schülern Christian Diekmann und ... vom Schülerradio der Realschule Lahde. Sie führen ein Interview mit Peter, das das sie über das Pausenradio senden und den Besuch aus Indien ankündigen. So wissen alle sofort, wer sich heute unter die Schüler mischt, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Bei einem Rundgang durch sie Schule stellen einige Schüler ihren Lieblingsplatz, das Atrium, vor. Die geplanten Baumaßnahmen an der Realschule Lahde beeindrucken natürlich, denn Bauen will auch er. In zwei Gesprächsrunden erfahren Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen, an welchem Projekt Peter in Sabarkantha arbeitet, z.B. entsteht ein drittes Kinderheim für Kinder aus den ärmsten Familien der Region Poshina. Er sorgt dafür, dass sie Essen, Unterkunft, Hilfe beim Lernen bekommen und ein geregeltes Leben führen können. Wäre dieses nicht möglich, müssten sie für ihre Familien arbeiten gehen, um deren Lebensunterhalt zu verdienen. Kinderarbeit auf Indiens Baumwollfeldern ist nicht legal aber üblich. Kinderarbeit ist billig und die kleinen Hände sind hilfreich beim Befruchten der jungen Pflanzen und Ernten der Baumwolle. Aber die Kinder verstehen, was Peter ihnen erklärt: „Wenn ihr gut lernt und Englisch könnt, dann sind eure Chancen, einen richtigen Beruf zu erlernen, zweihundert Mal größer.“ Mit großen, erwartungsvollen Augen sehen uns die Kinder auf den von Peter gezeigten Bildern an. Und die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen fragen: „Wie lange müssen die Kinder auf den Feldern arbeiten?“ , möchte Sabrina aus der 6b wissen. Ob die Eltern ihre Kinder in Peters Internat besuchen dürfen und wie oft sie nach Hause fahren?, interessiert Niclas (6d )„Wie oft duschen die Kinder?“, erfragt Ceylan, als sie erfährt, dass die Dusche aus einem einfachen Topf mit Wasser besteht. Oft muss das Wasser von den Kindern selbst vom Brunnen geholt werden, auf dem Kopf versteht sich. Nicht so bei Peter. Er sorgte dafür, dass es in der Nähe der schon bestehenden Heime Brunnen gibt. Und natürlich nutzen auch die Dorfbewohner diesen bequemen Umstand. Und Peter, er gewinnt Vertrauen. Immer öfter kommen Bewohner aus anderen Dörfern und bitten ihn, auch dort Internate zu errichten.  Dass Peters Bemühungen erfolgreich sind, zeigen die Zahlen. 2009 betreute er etwa zwanzig Kinder. Heute leben in den Heimen ca. 180 Kinder, die von einem Koch, einer Lehrerin und ein bis zwei weiteren Helfern betreut werden. Peters wichtigste Helfer sind sein 26- jähriger Jeep und ein zwanzig Jahre altes Motorrad. Mit ihnen transportiert er, was in den Heimen gebraucht wird und das sind vor allem Lebensmittel.

Fast hätten die Lahder Kinder nicht mehr ihren Schulbus erreicht, zu viele Fragen mussten beantwortet werden. Aber: Lara (6c) und Lukas (6b) helfen Peter und seiner Begleiterin Cornelia Haber dabei, die abschließend überreichten Geschenke zum Auto zu bringen. „Wann kommst du wieder?“, will Nicole (6b) wissen? „In drei Jahren, wenn die neue Schule steht“, lautet Peters kurze Antwort. Alle hoffen, dass er sein Versprechen einlöst.

 

 

Schülerinnen und Schüler der St. Xavier´s Highschool in Meghraj


FRIENDSHIP CONTRACT

My friendship pledge

 

We want to be your friends

    and won’t forget you!

 

We hope that our friendship

       will go on forever.

 

FAIR TRADE

RESPECT

INDIAN and

EUROPEAND

NATIONS

DIFFERENT BUT

SELF-CONFIDENT

HOPE FOR LIVING

IN

PEACE FOREVER

 

Weitere Informationen:

 

bulletBeginn des Projekts
bulletÖffentlichkeitsarbeit in Deutschland
bulletLand und Leute
bulletBericht über eine Reise nach Sabarkantha (Haber / Wichmann)
bulletAktuelle Entwicklung ( vgl. Rundbriefe)
bulletMaterialien für den Unterricht

 

SIEHE: www.baeume-minden.de